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Zürcher Ressourcen-  modell  ZRM
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Bruno Kunz
Psychologe FH
dipl. Laufbahnberater

Herrenberg 44
CH - 8640 Rapperswil
++41 55 210 66 20
++41(0)79 510 29 50
bruno.kunz@sinnwaerts.ch

Das Zürcher Ressourcenmodell

lustvoll
wissenschftlich
aufbauend





Mit Hilfe von Bildern - man wählt eines von ca. 100 Bildern aus - wird im ZRM das Unbewusste aktiviert. So kommen die Kursteilnehmer/innen mit ihren eigenen, vielleicht noch unbewussten Bedürfnissen, in Kontakt.

Das Zürcher Ressourcenmodell ZRM ist ein wertvolles Werkzeug mit dem es gelingt, selbstbestimmte Ziele umzusetzen. Es ist eine Selbmanagementmethode, welche von Dr. Frank Krause und Dr. Maja Storch an den Universitäten Konstanz und Zürich entwickelt wurde.
Das Modell vereint aktuelle motivationspsychologische und neurobiologische Theorien und verbindet diese mit der alltäglichen Praxis. Dabei werden mentale, emotionale und körperliche Aspekte einbezogen. Das ZRM fördert die eigene Entwicklung. Die Methode hat mich so überzeugt, dass ich mich entschlossen habe, die Ausbildung zum ZRM-Trainer zu absolvieren.

In dreierlei Hinsicht unterscheidet sich dieses Modells wesentlich von anderen Selbstmanagementmethoden:

1. Die klare Struktur des Rubikonprozesses
Das ZRM ist strukturierter Prozess. Der Aufbau orientiert sich immer an den fünf Phasen des Rubikonprozesses, der auf der nächsten Seite theoretisch beschrieben ist.

2. Die Bedeutung der somatischen Marker
Ein zweites wichtiges Element sind die sogenannten somatischen Markern, die im ZRM eine Schlüsselrolle einnehmen. Maya Storch: "Unser Körper reagiert - der bewussten Wahrnehmung meist bewusst entzogen - auf reale oder imaginierte Situationen mit einer spontanen, bewertenden, körperlichen Reaktion (somatische Marker), die uns signalisiert, ob diese Situation als "gut" oder als "schlecht" und somit als zu vermeidende einzuschätzen ist. Ein somatischer Marker "markiert" erfahrungsgespeist jede auftauchende Situation (also auch imaginierte Ziele) blitzschnell, noch bevor unser bewusst-vernünftiges Urteilen einsetzen kann, mit dem Label "günstig/ anziehend" oder "ungünstig/meidend".
Dieses zweite, parallel zu unserem bewussten, vernunftgesteuerten Analyse und Bewertungsapparat wirkende Entscheidungssystem machen wir uns als Training zunutze. Ermöglicht wird das dadurch, dass diese spontanen Körperreaktionen, das "Markieren", beobachtbar ist. Voraussetzung dafür ist allerdings, das Konzept zu kennen und den eigenen Wahrnehmungsapparat - vor allem Augen und Ohren - sensibel und fokussiert auf das Auftauchen solcher Reaktionen auszurichten.
Wie das aussieht, kann recht verschiedene Formen annehmen. Der einfachste, deutlichste Fall und zugleich einer der häufigsten: Bei der Nennung eines im soeben beschriebenen Sinne "attraktiven" Ziels tritt bei der betreffenden Person ein spontanes, plötzlich hervortretendes Lächeln auf; wir nennen es humorvoll-plakativ "Das glückselige Grinsen". (Selbstmanagement - ressourcenorientiert, 4. Auflage, Seite 169)

3. Die Arbeit an Haltungszielen

Dahinter steht eine einleuchtende Annahme. Wenn der Mensch dem Leben in einer positiven und für ihn adäquaten Haltung begegnet, wird sich automatisch auch sein Verhalten ändern. Im ZRM wird ausschliesslich mit übergeordneten Haltungszielen gearbeitet.