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Das
Zürcher Ressourcenmodell ZRM ist ein wertvolles Werkzeug
mit dem es gelingt, selbstbestimmte Ziele umzusetzen. Es ist
eine Selbmanagementmethode, welche von Dr. Frank Krause und
Dr. Maja Storch an den Universitäten Konstanz und Zürich
entwickelt wurde.
Das Modell vereint aktuelle motivationspsychologische und neurobiologische
Theorien und verbindet diese mit der alltäglichen Praxis.
Dabei werden mentale, emotionale und körperliche Aspekte
einbezogen. Das ZRM fördert die eigene Entwicklung. Die
Methode hat mich so überzeugt, dass ich mich entschlossen
habe, die Ausbildung zum ZRM-Trainer zu absolvieren.
In dreierlei Hinsicht unterscheidet sich dieses Modells wesentlich
von anderen Selbstmanagementmethoden:
1.
Die klare Struktur des Rubikonprozesses
Das ZRM ist strukturierter Prozess. Der Aufbau orientiert sich
immer an den fünf Phasen des Rubikonprozesses, der auf
der nächsten Seite theoretisch beschrieben ist.
2. Die Bedeutung der somatischen Marker
Ein zweites wichtiges Element sind die sogenannten
somatischen Markern, die im ZRM eine Schlüsselrolle einnehmen.
Maya Storch: "Unser Körper reagiert - der bewussten
Wahrnehmung meist bewusst entzogen - auf reale oder imaginierte
Situationen mit einer spontanen, bewertenden, körperlichen
Reaktion (somatische Marker), die uns signalisiert, ob diese
Situation als "gut" oder als "schlecht"
und somit als zu vermeidende einzuschätzen ist. Ein somatischer
Marker "markiert" erfahrungsgespeist jede auftauchende
Situation (also auch imaginierte Ziele) blitzschnell, noch bevor
unser bewusst-vernünftiges Urteilen einsetzen kann, mit
dem Label "günstig/ anziehend" oder "ungünstig/meidend".
Dieses zweite, parallel zu unserem bewussten, vernunftgesteuerten
Analyse und Bewertungsapparat wirkende Entscheidungssystem machen
wir uns als Training zunutze. Ermöglicht wird das dadurch,
dass diese spontanen Körperreaktionen, das "Markieren",
beobachtbar ist. Voraussetzung dafür ist allerdings, das
Konzept zu kennen und den eigenen Wahrnehmungsapparat - vor
allem Augen und Ohren - sensibel und fokussiert auf das Auftauchen
solcher Reaktionen auszurichten.
Wie das aussieht, kann recht verschiedene Formen annehmen. Der
einfachste, deutlichste Fall und zugleich einer der häufigsten:
Bei der Nennung eines im soeben beschriebenen Sinne "attraktiven"
Ziels tritt bei der betreffenden Person ein spontanes, plötzlich
hervortretendes Lächeln auf; wir nennen es humorvoll-plakativ
"Das glückselige Grinsen". (Selbstmanagement
- ressourcenorientiert, 4. Auflage, Seite 169)
3. Die Arbeit an Haltungszielen
Dahinter
steht eine einleuchtende Annahme. Wenn der Mensch dem Leben
in einer positiven und für ihn adäquaten Haltung begegnet,
wird sich automatisch auch sein Verhalten ändern. Im ZRM
wird ausschliesslich mit übergeordneten Haltungszielen
gearbeitet.
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