| 1.
Geh | Es
gibt fürs Pilgern kein besseres Fortbewegungmittel als das Gehen. Gehen!
Darum geht es. |
| 2.
Geh langsam | Setz
dich nicht unter unnötigen sportlichen Leistungsdruck. Du kommst immer nur
bei dir selbst an. |
| 3.
Geh leicht | Reduziere
dein Gepäck auf das Nötigste. Es ist ein gutes Gefühl mit wenig
auszukommen. |
| 4.
Geh einfach | Einfachheit
begünstigt spirituelle Erfahrungen. Sie ist sogar Voraussetzung dafür.
|
| 5.
Geh alleine | Du
kannst besser in dich gehen und offener auf andere(s) zugehen. |
| 6.
Geh dankbar | Alles
- auch das Mühsame - hat seinen tieferen Sinn. Vielleicht erkennst du diesen
erst später. |
| 7.
Geh lange | Auf
die Schnelle wirst du nichts kapieren. Erst wenn du wochenlang unterwegs bist,
wirst du dem Geheimnis des (Jakobs-)Weges auf die Spur zu kommen. |
| 8.
Geh achtsam | Wenn
du bewusst gehst, lernst du den Weg so anzunehmen wie er ist. Dies zu begreifen
ist ein wichtiger Lernprozess und braucht seine Zeit (siehe Punkt 7). |
| 9.
Geh weiter | Auch
wenn Krisen dich an deinem wunden Punkt treffen, geh weiter. Vertraue darauf:
Es geht, wenn man geht. |
| |
10.
Geh mit Gott
©
Bruno Kunz | Es
pilgert sich leichter, wenn du im Namen Gottes gehst. Wenn Gott für dich
weit weg oder inexistent ist, könnten dir die Ge(h)bote 1-9 helfen, das Göttliche
in dir (wieder) zu entdecken. |